<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<!-- generator="wordpress/2.3.3" -->
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	>

<channel>
	<title>BU-Financial</title>
	<link>http://www.bu-financial.de/blog</link>
	<description>Rund um die Berufsunfähigkeitsversicherung</description>
	<pubDate>Wed, 08 Dec 2010 21:21:42 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.3.3 DE-Edition</generator>
	<language>de</language>
			<item>
		<title>Berufsunf&#228;higkeit - ein untersch&#228;tztes Risiko</title>
		<link>http://www.bu-financial.de/blog/57/berufsunfaehigkeit-ein-unterschaetztes-risiko/</link>
		<comments>http://www.bu-financial.de/blog/57/berufsunfaehigkeit-ein-unterschaetztes-risiko/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 08 Dec 2010 21:21:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manfred</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Berufsunfähigkeit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bu-financial.de/blog/57/berufsunfaehigkeit-ein-unterschaetztes-risiko/</guid>
		<description><![CDATA[Eine vom Statistischen Bundesamt (Destatis) durchgef&#252;hrte repr&#228;sentative Studie belegt, dass &#252;ber ein F&#252;nftel der Menschen wegen gesundheitlicher Probleme verfr&#252;ht in den Lebensabend eintreten (Stand 2008). Aus der vor kurzem ver&#246;ffentlichten Statistik geht weiterhin hervor, dass die Fr&#252;hrente der  besagten 22,7% durchschnittlich im 56. Lebensjahr begann. Zum Vergleich: Die Mehrheit trat ihren normalen Ruhestand achteinhalb [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine vom Statistischen Bundesamt (Destatis) durchgef&#252;hrte repr&#228;sentative Studie belegt, dass &#252;ber ein F&#252;nftel der Menschen wegen gesundheitlicher Probleme verfr&#252;ht in den Lebensabend eintreten (Stand 2008). Aus der vor kurzem ver&#246;ffentlichten Statistik geht weiterhin hervor, dass die Fr&#252;hrente der  besagten 22,7% durchschnittlich im 56. Lebensjahr begann. Zum Vergleich: Die Mehrheit trat ihren normalen Ruhestand achteinhalb Jahre sp&#228;ter, im 64. Lebensjahr, an. Der Anteil dieser Personen sank jedoch im Jahr 2009 von 87,3% auf 50%. Die verbleibenden 50% setzen sich aus den Fr&#252;hrentnern zusammen, die wegen gesundheitlicher Beeintr&#228;chtigungen ihren Beruf nicht l&#228;nger ausf&#252;hren k&#246;nnen (27,8%) und denen, die ohne Besch&#228;ftigung in den dritten Lebensabschnitt &#252;bergingen. Zusammen mit den Vorruhest&#228;ndlern bel&#228;uft sich deren Anteil auf 22,2%. Das Ausma&#223; an k&#246;rperlichen Einschr&#228;nkungen und Berufskrankheiten ist von der Art der Besch&#228;ftigung abh&#228;ngig. Dies kann bis zur Berufsunf&#228;higkeit oder gesundheitlich bedingter Fr&#252;hrente f&#252;hren. </p>
<p>Besonders gef&#228;hrdende Berufsfelder sind unter anderem schwere (belastende) Aktivit&#228;ten, wie zum Beispiel auf dem Bau, M&#246;belpacker, Umzugshelfer. oder solche, wo Zuschauer mit eingebunden sind. In der Statistik wurden folgende Berufe erfasst. </p>
<blockquote><ul>Hoher Anteil gesundheitsbedingter Fr&#252;hrentner</p>
<li>Heizungsbauer </li>
<li>Hoch-und Tiefbau</li>
<li>Polsterer</li>
<li>Fliesenleger</li>
</ul>
</blockquote>
<blockquote><ul>Niedriger Anteil gesundheitsbedingter Fr&#252;hrentner</p>
<li>Physiker</li>
<li>Chemiker</li>
<li>Mathematiker</li>
<li>Ingenieure</li>
</ul>
</blockquote>
<p>B&#252;roarbeit zeichnete sich ebenfalls als Bereich mit wenigen Fr&#252;hrentnern aus. 20% der Ruhest&#228;ndler sind aufgrund k&#246;rperlicher Beschwerden nicht mehr in der Lage ihren Beruf auszuf&#252;hren. Typische Ursachen sind R&#252;ckenbeschwerden und Sehnenscheidenentz&#252;ndungen.</p>
<p>Zu ber&#252;cksichtigen ist auch noch, dass dem Thema Psyche z.B. Burn Out Syndrom und auch psychische Erkrankungen wie etwa die Depression, eine immer gr&#246;&#223;ere Bedeutung im Bereich der Berufsunf&#228;higkeitsversicherung zukommt. Deshalb macht es Sinn auch Kindern so fr&#252;h wie nur m&#246;glich eine Option auf die Berufsunf&#228;higkeitsversicherung zu sichern. Eine immer &#246;fter auftretende Diagnose bei Kindern ist das ADS oder ADHS, mit einer solchen Diagnose ist es nicht mehr m&#246;glich eine BU Versicherung abzuschie&#223;en.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.bu-financial.de/blog/57/berufsunfaehigkeit-ein-unterschaetztes-risiko/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Neue Webseite zum Thema Beamtenbeihilfe</title>
		<link>http://www.bu-financial.de/blog/56/neue-webseite-zum-thema-beamtenbeihilfe/</link>
		<comments>http://www.bu-financial.de/blog/56/neue-webseite-zum-thema-beamtenbeihilfe/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 01:28:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Internet]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bu-financial.de/blog/56/neue-webseite-zum-thema-beamtenbeihilfe/</guid>
		<description><![CDATA[Beamte sind eine ganz besondere Spezies Mensch, inbesondere wenn es um die Absicherung von Geld und Leben geht. Verg&#252;nstigungen bei der Autoversicherung, Beihilfen vom Arbeitgeber, vieles l&#228;uft beim Beamten anders als beim Arbeiter und Angestellten. Um diesen Unterschieden Rechnung zu tragen, haben wir unter der Adresse www.beamtenbeihilfe.net eine neue Webseite zum Thema Beamtenbeihilfe aufgemacht. Noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beamte sind eine ganz besondere Spezies Mensch, inbesondere wenn es um die Absicherung von Geld und Leben geht. Verg&#252;nstigungen bei der Autoversicherung, Beihilfen vom Arbeitgeber, vieles l&#228;uft beim Beamten anders als beim Arbeiter und Angestellten. Um diesen Unterschieden Rechnung zu tragen, haben wir unter der Adresse <a href="http://www.beamtenbeihilfe.net/">www.beamtenbeihilfe.net</a> eine neue Webseite zum Thema Beamtenbeihilfe aufgemacht. Noch befindet sich die Seite im Aufbau, aber schon jetzt k&#246;nnte sich ein Besuch f&#252;r den interessierten Beamten oder Beamtenanw&#228;rter lohnen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.bu-financial.de/blog/56/neue-webseite-zum-thema-beamtenbeihilfe/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Urteil zum Thema Erwerbsunf&#228;higkeit: Rente statt Arbeit</title>
		<link>http://www.bu-financial.de/blog/55/urteil-zum-thema-erwerbsunfaehigkeit-rente-statt-arbeit/</link>
		<comments>http://www.bu-financial.de/blog/55/urteil-zum-thema-erwerbsunfaehigkeit-rente-statt-arbeit/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 15:18:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manfred</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Berufsunfähigkeit]]></category>

		<category><![CDATA[Recht &amp; Gesetz]]></category>

		<category><![CDATA[Rente]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bu-financial.de/blog/55/urteil-zum-thema-erwerbsunfaehigkeit-rente-statt-arbeit/</guid>
		<description><![CDATA[Eine Frau war als Ergotherapeutin t&#228;tig. Nachdem sie wegen einer Erkrankung nicht mehr beruflich t&#228;tig sein konnte, erf&#252;llte die Versicherung ihren Rentenanspruch. Doch anstatt diesen wollte sie lieber eine Fortbildung bezahlt bekommen. In einem Gutachten wurde festgestellt, dass sie (als Therapeutin) nur noch eingeschr&#228;nkt berufsf&#228;hig ist. Deshalb stellte sich die Rentenversicherung quer. Die Frau klagte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Frau war als Ergotherapeutin t&#228;tig. Nachdem sie wegen einer Erkrankung nicht mehr beruflich t&#228;tig sein konnte, erf&#252;llte die Versicherung ihren Rentenanspruch. Doch anstatt diesen wollte sie lieber eine Fortbildung bezahlt bekommen. In einem Gutachten wurde festgestellt, dass sie (als Therapeutin) nur noch eingeschr&#228;nkt berufsf&#228;hig ist. Deshalb stellte sich die Rentenversicherung quer. Die Frau klagte dagegen, zu Unrecht, wie es das Landessozialgericht Rheinland-Pfalz am 27.11.08 beschloss (Az.: L 2 ER 260/08).</p>
<p>Die Kl&#228;gerin stellte unter anderem klar, dass ihr im tiergest&#252;tzten Zweig des ergotherapeutischen Branche ein Job zugesagt wurde, wenn sie die Weiterbildung mit guten Ergebnissen absolviert. In diesem Fachgebiet k&#246;nne sie wenngleich ihrer Erkrankung ohne Handicap t&#228;tig sein. Das Gericht hielt diese Argumente f&#252;r ungen&#252;gend. Denn um von der Rentenversicherung eine Fortbildung erstattet zu bekommen, m&#252;sse gew&#228;hrleistet sein, dass der/die Teilnehmer/in auch fortw&#228;hrend am Berufsleben teilnehmen kann. Daher reicht es nicht aus, wenn die Kl&#228;gerin nur ein Berufszweig ausge&#252;bt werden kann.  Daher habe die Kl&#228;gerin lediglich ihren Rentenanspruch gegen&#252;ber der Versicherung.</p>
<p>Seltsam, ich dachte immer die Rentenversicherung w&#252;rde nach dem Grundsatz Reha statt Rente arbeiten. Weshalb in diesem Falle die Umschulung verweigert wurde kann ich nicht so ganz nachvollziehen. Immerhin ist es doch besser einen Beitragszahler zu erhalten, als einen Rentner zu finanzieren, oder?</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.bu-financial.de/blog/55/urteil-zum-thema-erwerbsunfaehigkeit-rente-statt-arbeit/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Gesundheitsfragen nach der VVG Reform, hier das Thema Berufsunf&#228;higkeitsversicherung</title>
		<link>http://www.bu-financial.de/blog/54/gesundheitsfragen-nach-der-vvg-reform-hier-das-thema-berufsunfaehigkeitsversicherung/</link>
		<comments>http://www.bu-financial.de/blog/54/gesundheitsfragen-nach-der-vvg-reform-hier-das-thema-berufsunfaehigkeitsversicherung/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 02:16:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manfred</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Berufsunfähigkeit]]></category>

		<category><![CDATA[Recht &amp; Gesetz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bu-financial.de/blog/54/gesundheitsfragen-nach-der-vvg-reform-hier-das-thema-berufsunfaehigkeitsversicherung/</guid>
		<description><![CDATA[Seitdem das VVG in Kraft getreten ist, sind die Fragen zum Gesundheitszustand des k&#252;nftigen Versicherten, auch Gesundheitsfragen genannt, umso bedeutsamer. Der anzuwerbende Kunde ist bei diesen Fragen nur noch in der Anzeige und Wahrheitspflicht, wenn diese schriftlich gestellt wurden.  Die Entscheidung des Oberlandgerichts Stuttgart zeigt, dass der Kunde die gestellten Fragen verstehen muss. Au&#223;erdem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seitdem das VVG in Kraft getreten ist, sind die Fragen zum Gesundheitszustand des k&#252;nftigen Versicherten, auch Gesundheitsfragen genannt, umso bedeutsamer. Der anzuwerbende Kunde ist bei diesen Fragen nur noch in der Anzeige und Wahrheitspflicht, wenn diese schriftlich gestellt wurden.  Die Entscheidung des Oberlandgerichts Stuttgart zeigt, dass der Kunde die gestellten Fragen verstehen muss. Au&#223;erdem muss die Verhaltensweise des Versicherungsvermittlers gewissen Anspr&#252;chen gen&#252;gen (Az.: 10 U 168/06).</p>
<p>Bei diesem Urteil wurde ein Rechtsstreit zwischen dem Kunden und seiner Versicherung beendet. Diese wurde zur Zahlung der vertraglich festgelegten Berufsunf&#228;higkeits-Rente verurteilt.  Bei der Beweisaufnahme ging hervor, dass der Vermittler unter anderem auch Fragen zum Drogenkonsum gestellt hat und auch wissen wollte, ob Beratungen oder Behandlungen wegen des Genusses von Alkohol stattgefunden haben. Die sogenannten „Ja/Nein“- Fragen waren miteinander verkettet. In denen will der Versicherer wissen, ob der Kunde im Zeitraum der letzen f&#252;nf Jahre therapiert worden ist.  </p>
<p>Der Vertreter las ihm diese nur vor, anstatt dem k&#252;nftigen Versicherten einen Fragebogen vorzulegen. Dieser gab an, keine Drogen genommen zu haben, obwohl das nicht der Richtigkeit entsprach. Die Richter erkl&#228;rten, dass diese Art der Informationsbeschaffung f&#252;r den Kunden nur schwer nachzuvollziehen w&#228;re und somit seine falsch angegebene Info als korrekt. Die Berufsunf&#228;higkeit m&#252;sse daher die Rente auszahlen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.bu-financial.de/blog/54/gesundheitsfragen-nach-der-vvg-reform-hier-das-thema-berufsunfaehigkeitsversicherung/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Wie hoch und wie lange soll die private Berufsunf&#228;higkeitsversicherung abgeschlossen werden</title>
		<link>http://www.bu-financial.de/blog/53/wie-hoch-und-wie-lange-soll-die-private-berufsunfaehigkeitsversicherung-abgeschlossen-werden/</link>
		<comments>http://www.bu-financial.de/blog/53/wie-hoch-und-wie-lange-soll-die-private-berufsunfaehigkeitsversicherung-abgeschlossen-werden/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 03 May 2009 16:13:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manfred</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Berufsunfähigkeit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bu-financial.de/blog/53/wie-hoch-und-wie-lange-soll-die-private-berufsunfaehigkeitsversicherung-abgeschlossen-werden/</guid>
		<description><![CDATA[Dies sind sehr individuelle Entscheidungen, zum einen kommt es auf den pers&#246;nlichen Finanzbedarf im Falle einer Berufsunf&#228;higkeit an. Wichtig ist hier welche Verpflichtungen ( z.B. Hypothek ) bestehen, oder wie ist die Lebenssituation, ist z.B die Familie von dem Einkommen abh&#228;ngig. Besteht vielleicht schon ein bestimmtes Verm&#246;gen welches im Notfall dauerhaft den Lebensunterhalt mit finanzieren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dies sind sehr individuelle Entscheidungen, zum einen kommt es auf den pers&#246;nlichen Finanzbedarf im Falle einer Berufsunf&#228;higkeit an. Wichtig ist hier welche Verpflichtungen ( z.B. Hypothek ) bestehen, oder wie ist die Lebenssituation, ist z.B die Familie von dem Einkommen abh&#228;ngig. Besteht vielleicht schon ein bestimmtes Verm&#246;gen welches im Notfall dauerhaft den Lebensunterhalt mit finanzieren kann. Als Richtwert sollte man, wie in der Altervorsorge auch, etwa 75% der Nettoeinkommens als Absicherung erreichen.</p>
<p>Die Berufsunf&#228;higkeitsversicherung sollte so lange abgeschlossen werden, bis das f&#252;r die Altersvorsorge geplante Verm&#246;gen vorhanden ist. Wenn ein Arbeitnehmer plant mit 60 Jahren in den Ruhestand zu gehen und seine Altersvorsorge dann in der geplanten H&#246;he zur Verf&#252;gung steht, dann sollte die Berufsunf&#228;higkeitsversicherung auch nur bis zum 60 ten Lebensjahr abgeschlossen werden. Ist die Altervorsorge erst mit dem 67 Lebensjahr abgeschlossen dann sollte auch die Berufsunf&#228;higkeitsversicherung bis zum 67 ten Lebensjahr laufen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.bu-financial.de/blog/53/wie-hoch-und-wie-lange-soll-die-private-berufsunfaehigkeitsversicherung-abgeschlossen-werden/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Mehr Informationen f&#252;r BU-Versicherung</title>
		<link>http://www.bu-financial.de/blog/52/mehr-informationen-fuer-bu-versicherung/</link>
		<comments>http://www.bu-financial.de/blog/52/mehr-informationen-fuer-bu-versicherung/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2009 03:05:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manfred</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Berufsunfähigkeit]]></category>

		<category><![CDATA[Recht &amp; Gesetz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bu-financial.de/blog/52/mehr-informationen-fuer-bu-versicherung/</guid>
		<description><![CDATA[Der selbstst&#228;ndige Kl&#228;ger behauptete, berufsunf&#228;hig geworden zu sein. Als er seinen Berufsunf&#228;higkeits-Versicherer dar&#252;ber in Kenntnis setzte, verlangte dieser konkrete Angaben &#252;ber seinen zuletzt ausge&#252;bten Beruf und Unterlagen, durch die er sich &#252;ber die Gr&#246;&#223;e des Betriebes informieren konnte. Darunter fielen auch die Einkommensteuer-Bescheide. Nach Ansicht des Selbstst&#228;ndigen war dies gar nicht n&#246;tig – er weigerte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der selbstst&#228;ndige Kl&#228;ger behauptete, berufsunf&#228;hig geworden zu sein. Als er seinen Berufsunf&#228;higkeits-Versicherer dar&#252;ber in Kenntnis setzte, verlangte dieser konkrete Angaben &#252;ber seinen zuletzt ausge&#252;bten Beruf und Unterlagen, durch die er sich &#252;ber die Gr&#246;&#223;e des Betriebes informieren konnte. Darunter fielen auch die Einkommensteuer-Bescheide. Nach Ansicht des Selbstst&#228;ndigen war dies gar nicht n&#246;tig – er weigerte sich, diese Unterlagen vorzulegen. Als der Versicherer daraufhin die Zahlung verweigerte, zog der Arbeiter vor Gericht.</p>
<p>Ohne Erfolg – am 8.1.2007 wurde die Klage vom Landgericht K&#246;ln abgelehnt (Az.: 28 O 129/06). Auch die sp&#228;ter eingelegte Revision konnte dem Kl&#228;ger nicht helfen – das K&#246;lner Oberlandesgericht best&#228;tigte dieses Urteil am 15. August 2007, erneut zugunsten der Versicherung (Az.: 5 U 28/07). Der Kl&#228;ger st&#252;tzte sich bei seiner Klage besonders auf sein laut der deutschen Verfassung gegebenes Recht auf informelle Selbstbestimmung. Die Forderung nach genaueren Informationen &#252;ber seinen Betrieb stellte seiner Meinung nach einen Eingriff in dieses Recht dar.</p>
<p>Der Versicherer hingegen stellte klar, dass er die Leistungspr&#252;fung einstellen musste, da der Kl&#228;ger seine Mitwirkungspflicht missachtet hatte. Die Einleitung eines medizinischen Gutachtens eines Sachverst&#228;ndigen sei n&#228;mlich durch fehlende Informationen &#252;ber seinen Kunden nicht m&#246;glich gewesen. Des Weiteren war laut Versicherungsbedingungen die Vorlage von Informationen &#252;ber den zuletzt ausge&#252;bten Beruf sowie dazu n&#246;tige Unterlagen vorausgesetzt. Aufgrund der ablehnenden Haltung des Versicherungsnehmers sah sich der Versicherer also nicht dazu verpflichtet, die im Vertrag festgelegten Zahlungen zu leisten, dies &#252;berzeugte die Richter. Deren Meinung nach seien derartig konkrete Informationen &#252;ber die zuletzt ausge&#252;bte T&#228;tigkeit besonders bei Selbstst&#228;ndigen unentbehrlich. Auch m&#246;gliche Umorganisationen m&#252;ssen &#252;berpr&#252;ft werden. Da dies allerdings nur dann m&#246;glich ist, wenn betriebswirtschaftliche Unterlagen bekannt sind, durfte der Kl&#228;ger keinen Schadensersatz verlangen.</p>
<p>Dass in den AGB der Versicherung ben&#246;tigte Unterlagen nicht konkret benannt werden, spielt keine Rolle. Aus den Bedingungen konnte man ohne Weiteres erschlie&#223;en, dass Voraussetzungen f&#252;r den Eintritt des Versicherungsfalls bewiesen werden m&#252;ssen. Dazu n&#246;tige Einkommenssteuer-Bescheide sind hier ebenfalls vorzuzeigen. Auch das Im Grundgesetz niedergeschriebene Recht auf informelle Selbstbestimmung wird hierbei nicht verletzt. Eine weitere Revision wurde vom Gericht verweigert.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.bu-financial.de/blog/52/mehr-informationen-fuer-bu-versicherung/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Fehler in Rentenh&#246;he: Wenn Mathematik nicht nur Sch&#252;lern Kopfzerbrechen bereitet&#8230;.</title>
		<link>http://www.bu-financial.de/blog/51/fehler-in-rentenhoehe-wenn-mathematik-nicht-nur-schuelern-kopfzerbrechen-bereitet/</link>
		<comments>http://www.bu-financial.de/blog/51/fehler-in-rentenhoehe-wenn-mathematik-nicht-nur-schuelern-kopfzerbrechen-bereitet/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 02 Feb 2009 16:23:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Berufsunfähigkeit]]></category>

		<category><![CDATA[Recht &amp; Gesetz]]></category>

		<category><![CDATA[Rente]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bu-financial.de/blog/51/fehler-in-rentenhoehe-wenn-mathematik-nicht-nur-schuelern-kopfzerbrechen-bereitet/</guid>
		<description><![CDATA[Am Ende eines Berufslebens, das f&#252;r die Rentenversicherung b&#252;rokratisch aufwendig war, wurde ein Versicherter berufsunf&#228;hig. Die Schwierigkeit der Versicherer lag darin, dass die Daten zur Ermittlung der Rentenh&#246;he, sowie die daf&#252;r n&#246;tigen Berechnungen sehr komplex waren und der Kostentr&#228;ger sich zu Gunsten des Versicherten verrechnete. Als der Kostentr&#228;ger den Fehler bemerkte, verlangte er s&#228;mtliche zuviel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Ende eines Berufslebens, das f&#252;r die Rentenversicherung b&#252;rokratisch aufwendig war, wurde ein Versicherter <a href="http://www.bu-financial.de/bu-einstieg.html">berufsunf&#228;hig</a>. Die Schwierigkeit der Versicherer lag darin, dass die Daten zur Ermittlung der Rentenh&#246;he, sowie die daf&#252;r n&#246;tigen Berechnungen sehr komplex waren und der Kostentr&#228;ger sich zu Gunsten des Versicherten verrechnete. Als der Kostentr&#228;ger den Fehler bemerkte, verlangte er s&#228;mtliche zuviel erbrachten Leistungen zur&#252;ck.</p>
<p>Der Rentenbescheid wurde wegen einem vorher stattgefundenen Prozess dem Anwalt des Versicherten ausgeh&#228;ndigt und dieser &#252;bergab das Dokument nach Abschluss des Rechtsverfahrens wieder seinem Klienten, jedoch ohne es auf Richtigkeit zu kontrollieren. Die Versicherungsgesellschaft sah darin eine grobe Fahrl&#228;ssigkeit und begr&#252;ndete darauf ihre Anspr&#252;che auf R&#252;ckerstattung, welche der Versicherte im Rahmen des § 45 SGB X vor Gericht anfocht und zugleich eine fortw&#228;hrende Zahlung der Rente in gleicher Menge, wie sie auf dem Bescheid angegeben ist, einklagte.</p>
<p>Das Landessozialgericht in Hessen befand am 29.02.08, dass der Versicherungsnehmer zurecht geklagt hatte (Az.: L 5 R 195/06).<br />
 Da die Auswertung der Daten sehr aufwendig und zumindest in dem Fall f&#252;r einen Laien unverst&#228;ndlich war, h&#228;tte weder der Kl&#228;ger, noch sein fr&#252;herer Anwalt, auch bei einer etwaigen Kontrolle, den Fehler bemerken k&#246;nnen. Daran h&#228;tte sich auch nichts ge&#228;ndert, wenn der Anwalt nach Beendigung des Verfahrens den Bescheid weiterhin bei sich verwahrt h&#228;tte. Eine Wendung des Prozesses w&#228;re nur dann denkbar, wenn der Versicherer dem Kl&#228;ger Falschangaben nachweisen k&#246;nnte. Das Recht, diesen Streit in n&#228;chster Instanz auszufechten, verweigerten die Richter.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.bu-financial.de/blog/51/fehler-in-rentenhoehe-wenn-mathematik-nicht-nur-schuelern-kopfzerbrechen-bereitet/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Wenn die BU-Versicherung mit der Pr&#252;fung wartet</title>
		<link>http://www.bu-financial.de/blog/50/wenn-die-bu-versicherung-mit-der-pruefung-wartet/</link>
		<comments>http://www.bu-financial.de/blog/50/wenn-die-bu-versicherung-mit-der-pruefung-wartet/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 26 Nov 2008 04:05:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manfred</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Berufsunfähigkeit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bu-financial.de/blog/50/wenn-die-bu-versicherung-mit-der-pruefung-wartet/</guid>
		<description><![CDATA[Der Polier und Schachtmeister hatte sich beim Versicherer mit einer Zusatzversicherung gegen Berufsunf&#228;higkeit abgesichert. Als er seiner T&#228;tigkeit aufgrund eines Arbeitsunfalls nicht mehr nachgehen konnte, beanspruchte er die Leistungen aus seiner Versicherung. Anschlie&#223;end lie&#223; er sich zum Bautechniker umschulen, was ihm mit Erfolg gelang. &#220;ber seinen neuen Beruf, den er ab diesem Zeitpunkt aus&#252;bte, informierte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Polier und Schachtmeister hatte sich beim Versicherer mit einer Zusatzversicherung gegen Berufsunf&#228;higkeit abgesichert. Als er seiner T&#228;tigkeit aufgrund eines Arbeitsunfalls nicht mehr nachgehen konnte, beanspruchte er die Leistungen aus seiner Versicherung. Anschlie&#223;end lie&#223; er sich zum Bautechniker umschulen, was ihm mit Erfolg gelang. &#220;ber seinen neuen Beruf, den er ab diesem Zeitpunkt aus&#252;bte, informierte er seine BU-Versicherung. Deren Antwort an den Versicherten lautete: „Ihre jetzige T&#228;tigkeit hat keinen Einfluss auf unsere Leistungen aus der Berufsunf&#228;higkeits-Zusatzversicherung. Das Recht auf Nachpr&#252;fung behalten wir uns jedoch weiterhin vor.“</p>
<p>Nachdem die Versicherung die Sache ein Jahr sp&#228;ter nochmals pr&#252;fte, stellte sie ihre Leistungen ein. Die Probezeit habe er bestanden, und der seit etwa 1,5 Jahren ausge&#252;bte Beruf entspreche dem Leistungsverm&#246;gen des Versicherten, so die Begr&#252;ndung. Nach dessen Meinung jedoch hatte die Versicherung den neuen Beruf anerkannt und best&#228;tigt, die Zahlungen weiterhin zu leisten, woraufhin er Klage einreichte.</p>
<p>Die Sache landete vor dem Bundesgerichtshof, wo er anhand eines Urteils vom 30.01.2008 eine Niederlage einstecken musste (Az.: IV ZR 48/06). Wenn es darum geht, ob die Leistungen wegen einer neuen Berufst&#228;tigkeit weitergef&#252;hrt oder eingestellt werden, m&#252;ssen der alte und neue Beruf vom Versicherer verglichen werden. Hierbei muss beachtet werden, dass der neue Beruf keinen sozialen Abstieg bedeuten darf. Ist dies nicht der Fall, muss der Versicherte aber bis zu 20% weniger Einkommen im Vergleich zur alten T&#228;tigkeit akzeptieren. Wenn sich der Versicherer also dazu entschlie&#223;t, die Zahlungen weiterhin zu leisten, hei&#223;t das aber nicht, dass er seine Entscheidung sp&#228;ter nicht widerrufen kann. Bei einer sp&#228;teren Pr&#252;fung darf er sich dann sogar auf Tatsachen st&#252;tzen, von denen er auch in der ersten Pr&#252;fung schon wusste, so die Urteilsbegr&#252;ndung des BGH.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.bu-financial.de/blog/50/wenn-die-bu-versicherung-mit-der-pruefung-wartet/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Arbeitsunfall mit Privatauto</title>
		<link>http://www.bu-financial.de/blog/49/arbeitsunfall-mit-privatauto/</link>
		<comments>http://www.bu-financial.de/blog/49/arbeitsunfall-mit-privatauto/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 30 Oct 2008 14:52:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manfred</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Recht &amp; Gesetz]]></category>

		<category><![CDATA[Unfallversicherung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bu-financial.de/blog/49/arbeitsunfall-mit-privatauto/</guid>
		<description><![CDATA[Nachdem ein Tischler vom fr&#252;hen Morgen bis in den Nachmittag ununterbrochen gearbeitet hatte, fuhr er mit seinem privaten Auto in seine Wohnung, um ein versp&#228;tetes Mittagessen zu sich zu nehmen. Angesichts einer noch ausstehenden Belieferung eines Kunden f&#252;r 17 Uhr entschloss er sich gegen 16 Uhr, wieder in die Werkstatt zu fahren. Schon nach wenigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ein Tischler vom fr&#252;hen Morgen bis in den Nachmittag ununterbrochen gearbeitet hatte, fuhr er mit seinem privaten Auto in seine Wohnung, um ein versp&#228;tetes Mittagessen zu sich zu nehmen. Angesichts einer noch ausstehenden Belieferung eines Kunden f&#252;r 17 Uhr entschloss er sich gegen 16 Uhr, wieder in die Werkstatt zu fahren. Schon nach wenigen Metern konnte er ein schleifendes Ger&#228;usch seines Wagens feststellen. Da er davon ausging, dass es sich nur um einen klemmenden Ast handelte, entschloss er sich, diesen eigenh&#228;ndig zu entfernen. Er holte seinen Wagenheber und bockte das Fahrzeug auf, um sich von unten einen &#220;berblick zu verschaffen. Als der Heber jedoch abrutschte, senkte sich der PKW, worauf der Kl&#228;ger eingeklemmt wurde und eine Sch&#228;delbasisfraktur erlitt.</p>
<p>Die gesetzliche Unfallversicherung bewertete dies nicht als Arbeitsunfall und versagte dem Arbeitnehmer daher den Versicherungsschutz. Zum einen h&#228;tte er den kurzen Weg von etwa einem Kilometer genauso gut zu Fu&#223; gehen k&#246;nnten, zum anderen habe die Instandhaltung des eigenen Autos nichts mit der Arbeit zu tun, so der Versicherer. Der Arbeitnehmer wollte dies nicht akzeptieren und zog daraufhin vor das Sozialgericht Detmold, welches die Klage allerdings am 14.10.2005 zur&#252;ckwies (Az.: S 14 U 113/03).</p>
<p> Da der Tischler dieses Urteil als ungerecht empfand, zog er vor das Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen. Hier errang er einen Sieg: in einem Urteil vom 02.05.2006 gaben die Richter der Klage des Arbeitnehmers statt (Az.: L 15 U 248/05), welches inzwischen von der obersten Instanz best&#228;tigt wurde.<br />
Entscheidend f&#252;r die Anerkennung als Arbeitsunfall ist die Tatsache, ob die T&#228;tigkeit des Kl&#228;gers als versichert einzustufen ist. Ein Mittagessen wird zu diesen T&#228;tigkeiten gerechnet, da es zur Erhaltung der Arbeitsf&#228;higkeit dient. Besonders f&#252;r eine physisch anstrengendere Arbeit wie der eines Tischlers ben&#246;tigt man genug Energie.</p>
<p>Ob zu Fu&#223; oder mit dem Auto, ob einmal oder mehrmals – wie und wie oft ist hierbei unerheblich. Besonders angesichts dessen, dass der Tischler schon einige Stunden lang Arbeit verrichtet hatte, kann man es ihm nicht verdenken, dass er das Auto genommen hat. Bleibt nur noch eins: H&#228;tte der Kl&#228;ger das Auto stehen lassen und stattdessen zu Fu&#223; weitergehen m&#252;ssen? Das h&#228;ngt von drei Faktoren ab:</p>
<ol>
<li>War die St&#246;rung vorhersehbar?</li>
<li>Wie weit ist der restliche Weg, der zu Fu&#223; noch zur&#252;ckzulegen w&#228;re?</li>
<li>Wie gro&#223; ist der Aufwand, den Schaden selbst zu regulieren?</li>
</ol>
<p>Hier ist letzteres Entscheidend. Die Annahme des Tischlers, er m&#252;sse nur schnell einen Ast entfernen, schien dem Gericht nachvollziehbar. Die Revision der Berufsgenossenschaft wurde daher zur&#252;ckgewiesen und die Kopfverletzungen wurden als Arbeitsunfall bewertet.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.bu-financial.de/blog/49/arbeitsunfall-mit-privatauto/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Z&#228;hlt eine Radtour als Betriebssport?</title>
		<link>http://www.bu-financial.de/blog/48/zaehlt-eine-radtour-als-betriebssport/</link>
		<comments>http://www.bu-financial.de/blog/48/zaehlt-eine-radtour-als-betriebssport/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 10 Oct 2008 14:52:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manfred</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Recht &amp; Gesetz]]></category>

		<category><![CDATA[Unfallversicherung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bu-financial.de/blog/48/zaehlt-eine-radtour-als-betriebssport/</guid>
		<description><![CDATA[Im Juni 2001 organisierte der Arbeitgeber der Kl&#228;gerin eine Radtour. Sie war eine der 9 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die an diesem etwas l&#228;ngeren Ausflug teilnahmen. Als die Kl&#228;gerin von ihrem Rad st&#252;rzte, zog sie sich eine schwere Verletzung des Handgelenks zu. Von diesem Unfall setzte sie ihre Berufsgenossenschaft in Kenntnis, welche es jedoch ablehnte, den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Juni 2001 organisierte der Arbeitgeber der Kl&#228;gerin eine Radtour. Sie war eine der 9 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die an diesem etwas l&#228;ngeren Ausflug teilnahmen. Als die Kl&#228;gerin von ihrem Rad st&#252;rzte, zog sie sich eine schwere Verletzung des Handgelenks zu. Von diesem Unfall setzte sie ihre Berufsgenossenschaft in Kenntnis, welche es jedoch ablehnte, den Zwischenfall zu bearbeiten. Der gesetzliche Unfallversicherer argumentierte, dass die Fahrradtour, w&#228;hrend der die Verletzung zustande kam, keine versicherte T&#228;tigkeit war. Daraufhin zog sie die Sache vor Gericht, wo sie jedoch mit dem Urteil vom 18. M&#228;rz 2008 eine Niederlage erlitt (Az.: L 3 U 266/05). </p>
<p>In seiner Urteilsbegr&#252;ndung sagte das Gericht, dass nur Betriebssportarten und betriebliche Veranstaltungen zur F&#246;rderung des Gemeinschaftsgef&#252;hls als versicherte T&#228;tigkeiten gelten. Da ein solcher Fahrradausflug jedoch nicht regelm&#228;&#223;ig stattfand, konnte er nicht als Betriebssport bewertet werden. Dies w&#228;re nur dann der Fall gewesen, wenn die Kl&#228;gerin in einer eigenen Radsportgruppe Mitglied gewesen w&#228;re.</p>
<p>Auch die M&#246;glichkeit einer betrieblichen Veranstaltung zur F&#246;rderung des Gemeinschaftsgef&#252;hls lag hier nicht vor. Da es eine recht lange und anstrengende Radtour war, nahmen nur 9 der 70 Mitarbeiter an dem Ausflug teil. W&#228;re es die Absicht des Arbeitgebers gewesen, das Gemeinschaftsgef&#252;hl zu f&#246;rdern, h&#228;tte er eine wesentlich leichtere Tour angesetzt. Stattdessen war der Ausflug zur privaten Freizeitgestaltung der Mitarbeiter gedacht, welche allerdings nicht unter Versicherungsschutz steht.</p>
<p>Die M&#246;glichkeit, Revision gegen diese Entscheidung einzureichen, wurde der Kl&#228;gerin nicht erteilt. Wieder ein Beweis daf&#252;r wie wichtig eine private Unfallversicherung ist</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.bu-financial.de/blog/48/zaehlt-eine-radtour-als-betriebssport/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
	</channel>
</rss>

